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Dr. Langner: "Hyperthermie hat mich nicht losgelassen"
09.05.2012 - 9. Visite der Gesundheitsregion mit Einblicken zu Hyperthermie und Oncothermie

Rostock (09.05.2012) – „Das Thema Hyperthermie ist mir immer wieder über den Weg gelaufen und hat mich nicht mehr losgelassen. Wenn ich etwas mache, dann will ich auch das dicke Brett bohren“, gestand Dr. Ronald Langner den Mitgliedern der „Gesundheitsregion Mecklenburg-Vorpommern“ auf der 9. Visite des Vereins im Rostocker penta Hotel. Das Engagement hat sich gelohnt. „Wir haben schon viele Patienten behandelt. Der Strom reißt nicht ab“, sagte Dr. Langner, der der in der Rostocker Südstadt seit 2006 eine eigene Praxis hat. „In meiner Therapie konzentriere ich mich auf den aktuellen schulmedizinischen Fortschritt und biete in Abhängigkeit vom Krankheitsbild komplementärmedizinische Behandlungsvarianten an“, sagte der Mediziner, der bis 1995 an der Rostocker Universität studiert hat und dort zwei Jahre später promovierte.

Dr. Ronald Langner (l.) und Prof. Andrász Szasz
Dr. Langner berichtete aus seinen rund zweijährigen Erfahrungen mit Hyperthermie und Oncothermie. In seiner Praxis steht das einzige Gerät in Mecklenburg-Vorpommern, mit dem derartige Behandlungen durchgeführt werden. Bundesweit gibt es etwa 100.
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Die Oncothermie ist eine Weiterentwicklung einer der ältesten Behandlungsmethoden der Onkologie, der Hyperthermie. Im Gegensatz zur Hyperthermie handelt es sich dabei nicht nur um eine einfache Tiefenerwärmung sondern um eine Kopplung aus der bekannten Tiefenerwärmung und dem Einsatz eines elektrischen Feldes mit einer Trägerfrequenz von 13,56 MHz. Dieses elektrische Feld wird mit Hilfe von zwei aktiven Elektroden generiert. Die Position der beweglichen Elektrode ist abhängig vom Behandlungsbereich, die zweite festgesetzte Elektrode befindet sich komplett unterhalb des Patienten und ist im Therapiebett integriert.
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Im Vergleich zur klassischen Hyperthermie, bei der es zu Verbrennungen kommen kann, arbeitet die Oncothermie mit wesentlich niedrigerer Temperatur. Während die klassische Hyperthermie mit einer Wärme von 42 Grad Celsius arbeitet, erreicht die Oncothermie bereits bei 38 Grad Celsius eine höhere Wirkung.
Quelle: Oncothermie und Hyperthermie - die Methode
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Herzlich begrüßter Gast der Visite war Prof. Dr. András Szász, Entwickler der Oncothermie. "Wir haben 1988 begonnen. Mittlerweile wird unsere Technologie in 24 Ländern angewandt, weltweit werden momentan jährlich rund 100 000 Behandlungen durchgeführt“, erläuterte der Ungar. Szász blickt auf eine lange wissenschaftliche Karriere zurück und ist noch immer aktiv im Bereich der universitären Forschung tätig. Er hat sein Diplom in der Physik gemacht und 25 Jahre an der ELTE Universität Budapest gearbeitet.

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Die Firma Oncotherm wurde 1988 von Prof. Dr. András Szász gegründet und entstand auf der Grundlage einer Forschungsarbeit der Eötvös Science University, Budapest. Der bahnbrechenden Entwicklung der Elektrohyperthermie-Methode folgte die permanente und unablässige Weiterentwicklung der medizinischen und technischen Aspekte. Mittlerweile hat sich die im Allgemeinen als „Oncothermie“ bezeichnete Methode zu einem der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren in Europa entwickelt.
Quelle: Firma Oncotherm - die Philosophie
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Prof. Szász vermittelte den Mitgliedern anschaulich und zugleich amüsant plaudernd Einblicke in das Themengebiet, das sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten rasant entwickelt hat. „Man darf nicht in den Gedanken verfallen, dass das ein Allheilmittel ist. Aber in Kombination mit der Schulmedizin ist das eine additive und sehr gute Methode“, sagte Vereinsvorsitzender Prof. Karheinz Hauenstein, Direktor des Instituts für Radiologie an der Universität Rostock.
Landeskrankenhausplan 2012 verabschiedet
Schwerin (08.05.2012 - Pressemitteilung Sozialministerium) - Die Landesregierung hat am Dienstag den Landeskrankenhausplan 2012 verabschiedet. Sozialministerin Manuela Schwesig sieht in dem Krankenhausplan einen wichtigen Schritt für die medizinische Versorgung der Bevölkerung. "Für die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern ist eine wohnortnahe medizinische Versorgung sehr wichtig. Die Krankenhäuser sind dabei von besonderer Bedeutung. Insofern freue ich mich, dass es gelungen ist, alle Standorte zu sichern", sagte Sozialministerin Schwesig am Dienstag.
Landeskrankenhausplan 2012 im Wortlaut
Ministerium: Heilungschancen bei Krebs gestiegen
Schwerin (Pressemitteilung Nr. 41 - 11.04.2012 - SM - Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales). Die Überlebensrate bei Krebserkrankungen hat sich in den vergangenen 30 Jahren nahezu verdoppelt. Das geht aus einer Untersuchung des gemeinsamen Krebsregisters der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt sowie der Freistaaten Sachsen und Thüringen hervor.
Hier finden Sie den kompletten Beitrag im pdf-Format
Weiterlesen: Ministerium: Heilungschancen bei Krebs gestiegen
Ärzteblatt: Kuratorium Gesundheitswirtschaft neu berufen
Mit der Fortschreibung des Masterplans Gesundheitswirtschaft bis zum Jahr 2020 hatte das Kuratorium Gesundheitswirtschaft Mitte 2011 seine Aufgabe erfüllt. Unverändertes Ziel des Masterplans ist es, das Gesundheitsland Nr. 1 der Bundesrepublik Deutschland zu werden. Auf dem Weg dahin wird auch in der neuen Legislaturperiode ein Kuratorium die Landesregierung ehrenamtlich unterstützen und begleiten. Dieses Kuratorium wurde am 9. März 2012 von Ministerpräsident Erwin Sellering berufen. Ihm gehören 56 Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Gesellschaft mit Bezug auf die Gesundheitswirtschaft an, darunter Sozialministerin Manuela Schwesig, Bildungsminister Mathias Brodkorb, Energieminister Volker Schlotmann, Innenminister Lorenz Caffier, Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus, Wirtschaftsminister Harry Glawe und Repräsentanten aller im Landtag vertretenen Fraktionen.
Sana Kliniken AG wächst 2011 erneut zweistellig
Ismaning bei München (Pressemitteilung - 13.03.2012) - Die Sana Kliniken AG hat im Geschäftsjahr 2011 die gesteckten Umsatz- und Ergebnisziele erreicht und ist im vierten Jahr in Folge zweistellig gewachsen. Deutschlands viertgrößte Klinikgruppe zeigt Stärke in den Ergebnissen trotz eines schwierigen Marktumfelds, sinkender Preise und der Belastungen aus der EHEC-Krise. Für ihre besondere Qualität und Attraktivität wurde die Sana Kliniken AG als „Münchens beste Arbeitgeber 2011“ ausgezeichnet. Das Unternehmen beschäftigte 2011 deutschlandweit 23 600 Mitarbeiter in 43 Akutkrankenhäusern und Fachkliniken.
Psychatrieneubau in Röbel eingeweiht
Radiologie gestern - heute - morgen
Gesundheitsregion zur 8. Visite im Institut für Interventionelle Radiologie der Universität Rostock
Rostock - "Eines Tages wird der Bewerber in die Röhre geschoben, ihm wird ein Bild seines potenziellen Chefs gezeigt. Aus der Reaktion darauf entscheidet dieser dann, ob er den Kandidaten nimmt oder nicht." Schmunzelnd beschreibt Prof. Dr. Karlheinz Hauenstein eine Zukunftsvision der Kernspintomographie. Die kaum einer wirklich will, aber die aufzeigt, welche Möglichkeiten die Interventionelle Radiologie in der Zukunft vielleicht haben könnte.

Auch die Zuhörer im Auditorium des Hörsaals in der Rostocker Zahnklinik quittieren Professor Hauensteins launigen Einwurf erheitert. Zuvor hatte der Vorsitzende des Vereins "Gesundheitsregion Mecklenburg Vorpommern" den Teilnehmern der 8. Visite in einem gut einstündigen Vortrag Grundzüge des von ihm geleiteten Institutes für Interventionelle Radiologie an der Universität Rostock anschaulich vermittelt. "Moderne Radiologie - von der Bildgebung zur minimal invasiven Therapie" - Prof. Hauensteins Ausführungen zeigten auf, was Radiologie heute kann und welche Zukunftspotenziale in ihr stecken.
Dabei will auch das Rostocker Institut bestimmend bleiben. Der Lehrstuhl für Radiologie an der Uni Rostock wurde 1959 gegründet, ein Jahr später die Radiologische Universitätsklinik. 1992 erfolgte die Gründung des Zentrums für Radiologie, das 1996 umbenannt wurde. "Wir wollten den interventionellen Charakter stärker herausstellen", sagte Prof. Hauenstein. Der 60 Jahre alte gebürtige Leipziger, der lange in Freiburg im Breisgau wirkte, ist seit über 15 Jahren an der Uni Rostock als Lehrstuhlinhaber und Direktor des Institutes für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Universität Rostock tätig.
Die Bedeutung der interventionellen Radiologie wächst. Die Universität trägt dem Rechnung. In den laufende Rekonstruktions- und Neubaumaßnahmen ist das Institut einbezogen. Bis 2015 soll ein neuer Komplex mit einer Fläche von 2000 Quadratmetern fertiggestellt werden. "Damit werden sich unsere Arbeitsbedingungen und Behandlungsmöglichkeiten weiter verbessern", sagte Prof. Hauenstein.
Medizinstudentin aus Rostock erhält 1000 Euro
Rostock (Pressemitteilung MLP Rostock - 19. Januar 2012) – Manja Wölter, Medizinstudentin im neunten Semester an der Universität Rostock, wird im Rahmen des MLP-Förderprogramms „Medi-Chance“ mit einem Startkapital von 1000 Euro unterstützt. Vergangenen Dienstag fand in der MLP-Geschäftsstelle in Rostock die Gewinnübergabe statt.
„Medizin ist ein sehr kostenintensives Studium“, sagt Markus Immohr, MLP-Berater in Rostock und vor Ort zuständig für die Initiative. „Mit Medi-Chance fördern wir gezielt die Ausbildung angehender Ärzte.“ Die Gewinnerin weiß schon, für was sie das Fördergeld verwendet. „Für 2012 plane ich eine Reise zu einem Fachkongress nach Vancouver und eine Famulatur auf den Seychellen. Deshalb kam der überraschende Gewinn genau zum richtigen Zeitpunkt“, freut sich Manja Wölter.
OZ: Medizinier baut sich eigenes Gesundheitshaus
OZ: Greifswalder Ärzte retten Baby mit Spezial-OP
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Greifswald (Ostsee-Zeitung - 21.01.2012) - Ärzte der Greifswalder Kinderchirurgie haben ein Baby aus Israel erfolgreich operiert und damit gerettet. Die sieben Monate alte Rahma litt seit ihrer Geburt an lokalem Hyperinsulismus, einer sehr seltenen und unter Umständen lebensgefährlichen Bauchspeicheldrüsen-Erkrankung, die das Gegenteil von Diabetes ist.
Der Greifswalder Kinderchirurg Professor Winfried Barthlen gehört zu einer Handvoll Spezialisten weltweit, die diese Erkrankung operieren und heilen können. Bei dem Baby war die Krankheit besonders schlimm ausgeprägt. Nach der Spezial-OP ist Rahma kerngesund und putzmunter.
Streikmaßnahmen werden ausgesetzt
Berlin (21. Januar 2012 - Pressemitteilung Marburger Bund) - Die Große Tarifkommission des Marburger Bundes hat dem Sondierungsergebnis in der Tarifauseinandersetzung mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) zugestimmt. Die zum 26. Januar angekündigten Ärztestreiks werden ausgesetzt. „Das mit den kommunalen Arbeitgebern erzielte Ergebnis ist ein schwieriger, teilweise auch schmerzhafter Kompromiss. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Insgesamt überwiegen die positiven Aspekte“, sagte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes.
Verein Gesundheitsregion will sich weiter profilieren
Rostock (21.12.2011) - Im vierten Jahr seines Bestehens will sich der Verein "Gesundheitsregion Mecklenburg-Vorpommern e.V." 2012 weiter profilieren und seine Angebote für Mitglieder und Interessierte ausbauen. Der Verein habe im vergangenen Jahr eine stetige Entwicklung genommen, seine Mitgliederzahl zielgerichtet weiter erhöht und seine Kompetenz damit gestärkt, resümierte Vereinsvorsitzender Prof. Dr. Karlheinz Hauenstein in seinem Jahresbericht. Der 60 Jahre alte Direktor des Instituts für Radiologie an der Universität der Hansestadt hat das Amt im Januar 2011 übernommen und wurde auf der Versammlung im Rostocker Hotel Blu Radisson einstimmig in seinem Amt bestätigt. Der gebürtige Leipziger Hauenstein ist seit 1996 an der Uni Rostock tätig.
Prof. Dr. Hauenstein eröffnet in seinem Haus mit der 8. Visite am 25. Januar 2012 auch das Vereinsprogramm 2012. Für den Monat März ist eine Podiumsdiskussion zum Thema "Versorgungsstrukturgesetz" geplant, zu der nach Möglichkeit profilierte Referenten aus dem Bundestag eingeladen werden sollen. Dr. Ronald Langner bereitet für Ende April/Anfang Mai eine Mitgliedervisite zum Thema Hyperthermie vor.
Gesellige Veranstaltungen gehören wie in der Vergangenheit auch zum Programm 2012. Ein Private Viewing wie zur WM 2010 steht zur der Fußball-Europameisterschaft im Juni in der apo-Bank in Schwerin im Kalender. Für August ist wieder Dorsch pilken zur HanseSail angesagt. Weitere Anregungen sollen das Vereinsleben befördern und möglichst zeitnah umgesetzt werden. Dazu gehören Themen wie die Vernetzung des Gesundheitswesens in Mecklenburg-Vorpommern, eine Podiumsdiskussion zur Schaffung von Synergien mit Klinik, Niedergelassenen, Industrie, Wirtschaft, Krankenkassen, etc.
Dem Verein gehören derzeit 55 Mitglieder an.
BKK für Heilberufe wird geschlossen
Bonn ( Pressemitteilung BVA – 02.11.2011) - Das Bundesversicherungsamt (BVA) wird die BKK für Heilberufe wegen fehlender dauerhafter Leistungsfähigkeit mit Ablauf des 31. Dezember 2011 schließen. „Bedauerlicherweise haben die in den letzten Jahren ergriffenen Sanierungsmaßnahmen letztlich nicht zum Erfolg geführt, so dass wir diese insbesondere für die Versicherten und Beschäftigten der Krankenkasse schmerzhafte Entscheidung treffen mussten“, erklärte der Präsident des Bundesversicherungsamtes, Dr. Maximilian Gaßner. Die BKK für Heilberufe habe bereits seit mehreren Jahren und damit auch schon vor Einführung des Gesundheitsfonds unter erheblichen wirtschaftlichen Problemen und deutlich rückläufigen Mitgliederzahlen gelitten.
Helios erwirbt die Damp Gruppe
Berlin (Pressemitteilung Helios) - Die HELIOS Kliniken GmbH, ein Unternehmen des Gesundheitskonzerns Fresenius, baut ihre Position auf dem deutschen Krankenhausmarkt aus. HELIOS hat einen Vertrag über den Erwerb von 94,7 % der Anteile an der Damp Gruppe geschlossen.
Zur Damp Gruppe (Damp) gehören sieben Akut- und vier Rehabilitationskliniken mit insgesamt 4.112 Betten, davon 2.649 im Akutbereich. Damit zählt Damp zu den zehn größten privaten Krankenhausbetreibern in Deutschland. Darüber hinaus betreibt Damp acht Medizinische Versorgungszentren, zwei Pflege-/Heimein-richtungen mit insgesamt 606 Plätzen sowie das Ostseebad Damp. Damp beschäftigt insgesamt 5.971 Vollzeitmitarbeiter.
60 Prozent der Bevölkerung allein oder zu zweit lebend
Schwerin (PM Nr. 69/2011 - Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern) - Wie das Statistische Amt mitteilt, hat sich die Struktur der Privathaushalte Mecklenburg-Vorpommerns seit 1991 umfassend verändert. Im April 1991 gab es 388 600 Ein- und Zweipersonenhaushalte, im Jahresdurchschnitt 2010 waren es 664 300 (+ 275 700). Ein- und Zweipersonenhaushalte stellten 2010 insgesamt 77,9 Prozent aller Privathaushalte (1991: 52,3 Prozent). Die durchschnittliche Haushaltsgröße verzeichnete 2010 den kleinsten seit 1991 ermittelten Durchschnittswert: 1,92 Personen je Haushalt (1991: 2,58 Personen je Haushalt).
Innerhalb von 20 Jahren haben sich Zahl und Struktur der Privathaushalte Mecklenburg-Vorpommerns umfassend verändert.
Weiterlesen: 60 Prozent der Bevölkerung allein oder zu zweit lebend
Dr. Heike Beneš: „Wir können viele glücklich machen."
Schwerin – „Der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr,“ hat Arthur Schopenhauer bereits im 19. Jahrhundert befunden. Die Aussage des deutschen Hochschullehrers und Philosophen ist heute und hier aktueller denn je. Wenn es denn überhaupt noch eines Beweises bedurft hätte, lieferte ihn Frau Priv.-Doz. Dr. med. habil. MUDr. Heike Beneš am 24. August den Mitgliedern des Vereins „Gesundheitsregion Mecklenburg-Vorpommern e.V.“ bei deren 7. Visite im Schlaflabor Schwerin und Institut für Medizinische Forschung und Schlafmedizin „somni bene" in Schwerin. In ihrem Vortrag „Schlaf in Kunst und Literatur“ führte Dr. Beneš, Leiterin des Instituts, die Zuhörer anschaulich in die Welt des Schlafes ein und vermittelte Einblicke, wie sie bis dato wohl kaum einer in der großen Runde gehabt hatte.

88 verschiedene Arten von Schlafstörungen gebe es. „Jede für sich muss unterschiedlich behandelt werden“, sagte die renommierte Wissenschaftlerin, die sich unter anderem als Expertin bei Erkrankungen des Nervensystems (Restless Legs Syndrom, Schlafstörungen) auch international einen Namen gemacht hat. Ihr Team sei bemüht, die Patienten mit bester Diagnose und optimalen Therapiemodellen zu entlassen. „Die Patienten laufen uns das Schlaflabor ein“, berichtete sie.
Dr. Heike Beneš:
„Krankheitswertigkeit hat eine Schlafstörung erst, wenn sie dreimal die Woche auftritt und länger als einen Monat anhält und die soziale und berufliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigt.“
„Wir können viele glücklich machen. Es ist immer noch ein spannendes Gefühl, obwohl ich das schon 16 Jahre mache“, erzählte Dr. Beneš. Sie hat im Oktober 2009 erfolgreich im Fach Neurologie an der Universität Rostock habilitiert und wurde zur Privatdozentin ernannt. Im Dezember vergangenen Jahres wurde Frau Dr. Beneš in den erweiterten Vorstand der EURLSG – der Europäischen Studiengruppe für RLS – gewählt.

Haupttätigkeitsfelder des 2004 gegründeten Instituts sind Behandlungen für Erkrankungen aus dem Bereich der Neurologie, Psychiatrie und Schlafmedizin. „somni bene“ führt in Zusammenarbeit mit der forschenden pharmazeutischen Industrie klinische Studien zur Wirksamkeits- und Sicherheitsprüfung von Medikamenten durch.

Das Institut befindet sich in einer liebevoll restaurierten denkmalgeschützten Villa im Zentrum Schwerins am Platz der Jugend. Das Haus verfügt über großzügige Behandlungsräume, Laboreinrichtungen mit Möglichkeit zur Bearbeitung und zum Einfrieren von Blutproben, klimatisierten Medikationsraum, Safe, Konferenzraum und PC-ausgestattete Monitorräume. Es ist mit allen modernen Kommunikationsmitteln ausgestattet und an allen Arbeitsplätzen für IVRS und EDC-Prozeduren eingerichtet.
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Christoph Wilhelm von Hufeland (1762 - 1836)
Deutscher Mediziner, königlicher Leibarzt von Preußen:
Willst schlafen ruhig und komplett,
Nimm keine Sorge mit ins Bett,
Auch nicht des vollen Magens Tracht,
Und geht zur Ruh´ vor Mitternacht.
Schlaf ist des Menschen Pflanzenszeit,
Wo Nahrung, Wachstum baß gedeiht,
Und selbst die Seel´, vom Tag verwirrt.
Hier gleichsam neu geboren wird.
Schläfst du zu wenig, wirst du matt,
Wirst mager und des Lebens satt,
Schläfst du zu lang und kehrst es um,
So wirst du fett, ja wohl auch dumm.
SVZ: Fachkräftemangel bei Sozialverbänden
Schwerin (Schweriner Volkszeitung - 22.08.2011) - Der Fachkräftemangel hat die Sozialverbände in Mecklenburg-Vorpommern erreicht. Immer mehr Träger im Land, die sich um Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und Behinderungen kümmern, suchen händeringend nach qualifizierten Mitarbeitern. Hauptgrund sei eine Unterfinanzierung bei den Personalkosten, sagte Peter Baumotte vom Landesverband der Sozialpsychiatrie in MV. „Die Fachkräfte verdienen hier im Schnitt 30 Prozent weniger als ihre Kollegen in den alten Bundesländern.“ Das belege eine Umfrage unter den 35 Mitgliedsverbänden im Nordosten.
Rund 31,5 Mio. Euro Fördermittel seit 2008 an Psychiatrien
Schwerin (16.08.2011 - Pressemitteilung - Ministerium für Soziales und Gesundheit) - Die Landesregierung hat die Psychiatrien im Land seit 2008 mit rund 31,5 Mio. Euro gefördert. Sozial- und Gesundheitsministerin Manuela Schwesig hat am Montag in Schwerin eine positive Bilanz gezogen. "Ich konnte mich erst in den vergangenen Tagen in Röbel davon überzeugen, welche Fortschritte in der stationären Behandlung psychisch kranker Patienten und bei den entsprechenden Tageskliniken im Land gemacht wurden", sagte Schwesig.
Weiterlesen: Rund 31,5 Mio. Euro Fördermittel seit 2008 an Psychiatrien
OZ: Künftige Landärztin heuert an
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Grimmen (Ostsee-Zeitung - 11.08.2011) - Vertrag mit dem Kreis geschlossen: Gestern unterschrieb Studentin Nora Knoll eine Vereinbarung für vierjährige Tätigkeit in Nordvorpommern. Im Gegenzug wird ihre Ausbildung mit 500 Euro monatlich unterstützt.
„Ich denke, ein Landarzt hat viel persönlicheren Kontakt zu den Patienten. Das finde ich gut. Für mich ist das außerdem ideal,
denn ich will unbedingt auf dem Land wohnen“, betont Nora Knoll.
OZ: Gesundheitswirtschaft hat großen Nachholbedarf
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Schwerin (Ostsee-Zeitung - 03.08.2011) - Die Gesundheitswirtschaft im Land hat sich in den vergangenen Jahren nach Einschätzung von Experten dynamisch entwickelt. Der neue Masterplan für die Branche legt aber auch erhebliche Lücken offen. So müsse die internationale Vermarktung der heimischen Gesundheitswirtschaft besser werden, verlangt der Plan für die Jahre 2011 bis 2020, den die Landesregierung gestern in Schwerin verabschiedet hat. MV liege mit knapp 560 Patienten aus dem Ausland (2007) auf einem der hinteren Plätze im Länderv ergleich. Spitzenreiter ist Bayern mit 15 440 Fällen.
Aller Anfang ist schwer
Die Zahnarzt Woche: Die Investition in die eigene Praxis aber immer noch lohnend
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Die Apo-Bank gibt Tipps und Hinweise









